Minerve

1. August 2008 | Von Webmaster | Kategorie: Bands 2009

Minerve

Seit nun mehr 6 Jahren sind MINERVE im Bereich der elektronischen Pop-Musik unterwegs und galten nicht ohne Grund schon kurz nach ihrer Gründung im Jahre 2002 in diesem Bereich als DER Geheimtipp. Ihre Demos sprachen bereits für sich, denn hier harmonierten die Streicherflächen, Synthiesounds und Loops von Keyboarder Mathias Thürk mit der zart anmutenden und doch kraftvollen Stimme von Sänger Daniel Wollatz so, als wäre es genial einfach den Nerv der Zeit zu treffen. Die Summe dieser einzelnen Elemente bildet bis heute das musikalische Gesamtbild der Band und ermöglicht es beiden Musikern sich individuell und ergebnisorientiert in die kreative Arbeit bei Minerve einzubringen. Nach intensiver Arbeit im Studio veröffentlichte die Band im Mai 2004 ihr langerwartetes Debütalbum namens ”Breathing Avenue”. Nicht nur Freunde und Fans sondern vor allem viele Kritiker bescheinigten der Band in diversen Rezensionen, dass ihr Album ”eines der besten Synthiepop Alben seit langem” (depechemode.de) war. Die positiven Feedbacks beflügelten die Band ungemein, weshalb man im gleichen Jahr begann erste Konzerte und Festivals zu spielen, u.a. mit so namhaften Bands wie The Crüxshadows, Psyche oder Spektralized. Hierdurch wurde auch das Ausland erstmals auf Minerve aufmerksam, was zum einen die Lizenzierung ihres Debütalbums nach Polen, Tschechien und Ungarn ermöglichte und zum anderen zwei erfolgreiche Single Auskopplungen (“High Pitched Emotions“ und “Clear“) für den polnischen Markt nach sich zog. Gleichzeitig nutzte die Band ihre ersten Promotionauftritte im polnischen Funk und Fernsehen dazu, sich einer größeren Hörerschaft zu präsentieren.

Nach ersten erfolgreichen Konzerten im polnischen Ausland wurde Minerve im November 2005 eine weitere Ehre zuteil. Mit der Nominierung und Auszeichnung beim Deutschen Rock & Pop Preis in der Kategorie ”Elektro Pop 2005” durch den Deutschen Rock & Pop Verband gelang es der Band, die kritische Fachjury von ihrem Potential zu überzeugen. Auf der anschließenden ersten kleinen Tour konzentrierte man sich nicht nur auf Konzerte in Deutschland und Polen (u.a. mit Melotron und Iris), sondern spielte erstmals auch im Rahmen eines Festivals in den Niederlanden.

Mit der im Januar 2006 veröffentlichten Single “My Universe“ meldete sich die Band mit neuem Material bei ihren Fans zurück. Trotz oder vielleicht gerade aufgrund der poppigeren Note des Songs gelang es der Band erstmals die Deutschen Alternative Charts (DAC Charts) zu entern und sich in diesen 4 Wochen lang bis auf Platz 16 vorzukämpfen. Die gute Platzierung der Single, verbunden mit der Qualität des Songs und der außergewöhnlichen Remixe von etablierten Bands wie Lowe oder Iris, führte zu einer verstärkten Präsenz in den Playlisten diverser nationaler und internationaler Radio- und Szene DJ’s.

Mit der Veröffentlichung des zweiten Albums ”Sensefiction” im April 2006 präsentierte sich die Band gereifter, professioneller und mit einem stärkeren Hang zum Pop, als auf ihrem vorhergehenden Machwerk. Dieses Überschreiten bislang selbstgefasster musikalischer Grenzen sorgte bei einigen älteren Fans für Verwirrung und teilweise sogar zur Abkehr von der Band. Dennoch gelang es Minerve mit diesem Album besser denn je den Nerv der Zeit einzufangen und in ihre neuen facettenreicheren Kompositionen einfließen zu lassen. Hierdurch konnten nicht nur eine Vielzahl neuer Fans gewonnen, sondern gleichzeitig die Presse und viele Fans der ersten Stunde überzeugt werden.

Die attestierte positive Weiterentwicklung setzte sich auch bei der Umsetzung der Lieder auf der Bühne fort. Hierfür sorgte vor allem die Hinzunahme des Keyboarders und Background Sängers Andreas Wollatz und eines Schlagzeugers, welcher die Band häufiger auf der Bühne unterstützen wird. Den Auftakt der ”Sensefiction Tour” im April 2006 bildete das Konzert beim renommierten Pluswelt Festival VI und führte die Band durch Deutschland, Polen und sogar erstmals nach Russland, Frankreich, Bosnien-Herzegowina und die Slowakei.

Das im Mai 2007 auf dem russischen Kultlabel Q-Code Records veröffentlichte Remix-Album ”Love Traces” ermöglichte der Band, sich den zahlreichen russischen Fans und gleichzeitig dem dortigen Musikmarkt zu präsentieren. Die enorme positive Resonanz erhöhten nicht nur den Beliebtheitsgrad der Band in Osteuropa, sondern ermöglichten auch die Durchführung der bis dato umfangreichste Tour in der Bandgeschichte. Die ”Love Traces Tour” führte die Band dabei durch Deutschland und Bulgarien, in die Türkei, nach Russland (u.a. in Teile Sibiriens) und in die Ukraine. Mit der im Dezember 2007 veröffentlichten Single ”Take me higher” (DAC Charts / Bullet, Platz 22) wurde nicht nur ein beliebter Liveknaller veröffentlicht, sondern auch ein erster vorsichtiger Schritt in Richtung Neuorientierung gewagt. Hierfür tat sich die Band mit dem deutschen Produzententeam Warp Acht (u.a. Songwriter, Producer, Remixer für Bands wie Alphaville, Camouflage, Joachim Witt, Hubert Kah, Tokio Hotel) zusammen, mit welchem aktuell auch an einem neuen Album gearbeitet wird – geplante Fertigstellung: Sommer 2008.

www.minerve.de

 
 Minerve - Lost In Your Room [5:33m]: Play Now | Play in Popup
Tags: ,

Schreibe einen Kommentar

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben